Zwischenbuchhandelsseminar des KNV

Am 25. und 26. Mai war es wieder so weit: KNV lud nach Stuttgart ein, um bei einem zweitägigen Seminar das Unternehmen vorzustellen. Neu dieses Jahr waren die Gäste: Erstmals wurden nur Studenten geladen, während in den Vorjahren auch Auszubildende oder Vertreter des Einzelhandels zugegen waren. So fanden sich also bei strahlendem Wetter knapp zwanzig Studenten der Erlanger Buchwissenschaft unter Führung von Frau Rühr und Frau Seemann in Marbach ein. Selbstverständlich waren auch Vertreter der FSI BuWi dabei. In Marbach trafen wir erstmals auf die Delegation der HTWK Leipzig.

Zusammen verbrachten wir die erste Hälfte des Nachmittags im Deutschen Literaturarchiv – eine schöne Einleitung in das Seminar und außerdem noch höchst interessant. Danach ging es nach Stuttgart auf das Gelände des KNV, wo dann das eigentliche Seminar begann. Cornelius Grätz leitete uns durch das Programm, das aus vielen interessanten Vorträgen bestand, die sich rund um Firmengeschichte, Zukunftsperspektiven des Zwischenbuchhandels, Berufschancen im KNV oder die stetigen Ansprüche an eine Verlagsauslieferung drehten. Diese wurden von verschiedenen Mitarbeitern des Unternehmens gehalten, sodass man nicht nur die Firma selbst mit ihren Daten und Fakten kennen lernte, sondern gleich auch Personen und Gesichter zuordnen konnte.

Beim abendlichen Grillen auf der hauseigenen Terrasse war Zeit für erstes Kennenlernen und intensive Gespräche mit den Studenten aus Leipzig sowie natürlich den Mitarbeitern des KNV, was ein schöner Ausklang für einen gelungenen Tag bedeutete.

Am zweiten Seminartag folgten neben weiteren Präsentationen als Highlight die Führungen durch die Häuser des KNV und der KNO VA, wo wir bei brütender Hitze einen Einblick in die verwirrende und doch faszinierende Arbeit der Logistik erhalten haben.

Am frühen Abend hieß es dann Abschied nehmen von Stuttgart – zwei ereignisreiche und vor allem aufschlussreiche Tage liegen hinter uns. Der Zwischenbuchhandel, der leider des Öfteren an den Rand des studentischen Blickfelds rückt, ist nun einmal zum Greifen nahe gewesen. Dank gebührt dem KNV, der weder Kosten noch Mühen gescheut hat, uns diesen Einblick zu gewähren. Schlussendlich lässt sich nur sagen:

Wer die Chance bekommt, solch ein Seminar besuchen zu können, sollte sie nutzen – es lohnt sich.